Obwohl die kulturgeschichtliche Wirksamkeit Rudolf Steiners außer Frage steht und der Einfluss seines Denkens auf das Bildungswesen, die Landwirtschaft und die Medizin unbestritten ist, hat in den etwa einhundert Jahren seit Steiners Tod (1925) eine von der anthroposophischen Bewegung unabhängige wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dessen Leben, Werk und Einfluss kaum stattgefunden. Erst in jüngster Zeit sind Steiner und die Anthroposophie zunehmend Gegenstand wissenschaftlich ausgerichteter Untersuchungen geworden. Davon zeugt nicht zuletzt die seit 2013 im Wissenschaftsverlag frommann-holzboog erscheinende erste kritische Ausgabe seiner Schriften.

Die Steiner Studies möchten dieser Entwicklung ein Forum bieten und als internationale, auf dem Peer-Review-Verfahren beruhende Fachzeitschrift die wissenschaftliche Forschung zu Werk und Wirkung Rudolf Steiners fördern. Geleitet von der Verpflichtung auf akademische Qualität, Wissenschaftlichkeit und Unabhängigkeit ist es das übergreifende Ziel der Zeitschrift, qualitativ hochwertige und originäre kritische Forschung anzuregen und verfügbar zu machen. Sie wendet sich an alle Steiner-Forscher und Steiner-Forscherinnen, die unabhängig von ihren unterschiedlichen Perspektiven, Ansätzen und Methoden einem hohen wissenschaftlichen Standard verpflichtet sind.

Manuskripte können auf der Webseite unter „Artikel einreichen“ oder direkt bei den beiden Herausgebern der Zeitschrift: Dr. Christian Clement (rcc@byu.edu) und Prof. Dr. Hartmut Traub (dr.traub1@t-online.de) eingereicht werden.

Die Steiner Studies publizieren originäre wissenschaftliche Aufsätze, Berichte über Veranstaltungen und Rezensionen. Diese erscheinen online und fortlaufend über das Jahr hinweg, so wie sie eingereicht, begutachtet und angenommen werden.

 

Im Januar 2020, Dr. Christian Clement und Prof. Dr. Hartmut Traub